So bereitest du deinen Hund auf alpine Touren vor | Trainings-Fix

Shownotes

Passend zur Hauptfolge nimmt sich Florian im heutigen „Trainings-Fix“ die konkrete Vorbereitung für hochalpine Abenteuer mit Hund vor. Wer in den Bergen unterwegs sein will, muss seinen Hund frühzeitig an die Belastung gewöhnen. Das Training beginnt auf einfachen Strecken: Zwei bis drei Stunden Bewegung im Freilauf helfen dem Hund, Geländeformen einzuschätzen, Trittsicherheit aufzubauen und zu lernen, wie er sich auch im unwegsamen Terrain am Halter orientiert.

Neben der körperlichen Fitness spielt die richtige Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Florian erklärt, worauf es beim Equipment ankommt: Auf Mehrtagestouren können geeignete Hunde ihr Futter im eigenen Rucksack tragen, während bei scharfkantigem Granit oder langen Aufstiegen spezielle Dog-Booties die Pfoten vor dem Wundlaufen schützen. Auf Gletschertouren gehört zudem ein spezielles Geschirr zur Pflichtausstattung, damit der Hund im Notfall per Helikopter ausgeflogen werden kann. Sämtliche Ausrüstungsteile müssen zwingend vorab im Flachland trainiert werden.

Auch die Sicherheitsregeln im Hochgebirge dürfen nicht unterschätzt werden. Während Hunde auf Graten durch ihr Körpergefühl Höhen meist gut einschätzen können, sind Gletscherspalten eine unberechenbare Gefahr – hier herrscht gesichert am eigenen Klettergurt absolute Leinenpflicht. Zudem müssen Halter auf dünnere Luft, ausreichende Wasserreserven und die richtige Notfallverpflegung achten. Die wichtigste Grundvoraussetzung bleibt jedoch der absolute Gehorsam: Jagdtrieb auf Wild oder Murmeltiere ist im alpinen Raum lebensgefährlich.

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36 Pfoten – Der Hundepodcast ist eine Produktion von Florian Symanzig und Pia Bodenbender in Zusammenarbeit mit Brands & Waves.

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00:00:00: Euer Hund hat auch das gleiche Problem wie ihr im Hochgelände, dass es einfach weniger Sauerstoff in der Luft für ihn zur Verfügung steht.

00:00:07: Und ich orientiere mich total gerne an den Hunden weil sie dort meistens den besten Weg finden um sicher den Berg hinauf zu laufen – für eine Woche mit ganz vielen drei Tausendern in der Region die wir alle besteigen werden!

00:00:36: Heute Trainings-Fix zum Thema Hochalpine Abenteuer mit deinem Hund.

00:00:42: Ja, das hört sich so wunderbar!

00:00:45: Ich sage jetzt mal romantisch an eine Hochalpiner Abenteuern mit deinm Hund gemeinsam in den Bergen unterwegs zu sein.

00:00:52: aber es gibt einige Dinge die unfassbar wichtig sind, die du beachten solltest, die Du unbedingt vor trainieren solltest bevor Du Dich auf die Reise machst hinein in die berge hinein ins hochalpine abenteuer mit deinem Hund.

00:01:07: Punkt Nummer eins, du solltest erst mal den Hund dafür trainieren vorbereiten für hochalpine Abenteuer.

00:01:12: das bedeutet sei am Anfang gute zwei drei Stunden unterwegs mit einem Hund in Bewegung draußen auf Spaziegang leichtes Gelände um deinen Hund erstmal an diese Menge an Belastung und die Länge des Spaziergangs langsam dran zu gewöhnen.

00:01:28: Euer Hund hält deutlich mehr aus als er glaube ich selber euerm Hund das zutraut.

00:01:32: Das heißt seid da gar nicht so zurückhalten mit der Länge des Spaziegangs.

00:01:36: Fangt direkt an, zwei drei Stunden ist überhaupt kein Problem vor allem dann ich wenn ihr ein Topf hitten Hund habt geht mit eurem Hund spazieren schickt ihn natürlich soweit wie es irgendwie geht die meiste Zeit in den Freilauf weil nur im freilauf kann der Hund lernen sich mit den gegebenen Gegebenheiten anzupassen und natürlich die Gegebenenheiten auch zu trainieren.

00:01:59: Das heißt, euer Hund lernt wo kann ich lang laufen?

00:02:01: Wo kann ich nicht lange laufen?

00:02:03: Wohin wird's wackelig?

00:02:04: Wo wird es vielleicht auch mal steil?

00:02:06: Wo ist anstrengend für mich?

00:02:07: Wo muss ich mich vielleicht zurückhalten?

00:02:09: Wann kann nichts wie meinen Besitzer noch wahrnehmen?

00:02:12: Wie weit gehe ich nach vorne weg?

00:02:13: Wie ja ich sag mal zerklüftet ist das Gelände wenn ich links rum abbiege hoch.

00:02:18: wo ist mein Mensch auf einmal?

00:02:19: der ist ja noch hinter mir der muss ja den Hügel erst noch hochlaufen.

00:02:21: also von daher Startet leicht in einem leichten Gelände mit noch nicht allzu viel Steigung, damit euer Hund sich erst mal langsam an das Ganze gewöhnt.

00:02:30: Habt ihr das einige Zeit gemacht?

00:02:32: Seid ihr bereit für hochalpine Abenteuer?

00:02:35: dann starte durch!

00:02:37: Es gibt so ein paar Dinge die solltet ihr auf jeden Fall wenn Ihr unterwegs seid im Hochalpin-Gelände dabei haben.

00:02:42: Punkt Nummer eins.

00:02:43: Ihr solltet euren Hund mit einem Geschirr sichern und zwar geht es dabei nicht um ein Geschirhr wo ich die Leine dran mache, sondern ein Geschier im Zweifel das ich ihn in dem Hochalpinegelände auch mittels eines Helikopters ausfliegen kann.

00:02:57: Dafür gibt's extra spezielle Geschirre Die wir unseren Hunden drauf machen wenn wir unterwegs sind vor allem auf Gletschatouen weil da.

00:03:05: die Wahrscheinlichkeit dass etwas passieren könnte ist relativ hoch Und um die Hunde natürlich am Ende auch sicher ausfliegen zu können, brauchen sie ein besonderes Geschirr damit Sie am Ende mit dem Heli ausgeflogen werden können.

00:03:18: Also ganz wichtig!

00:03:20: Ein besonderer Geschirrs.

00:03:21: Seid ihr auf mehrtages Touren unterwegs mit eurem Hund wäre es zum Beispiel super sollte es von der Größe eures Hundes verpassen.

00:03:29: wenn Ihr euerm Hund einen Rucksack anzieht warum?

00:03:32: Na ja Euer Hund kann doch sicherlich sein Hundefutter selber schleppen das ist doch gar kein Problem.

00:03:37: stark genug und kräftig genug wird er dafür sein, um das natürlich wenn die Größe passt natürlich auch zu meistern.

00:03:43: Diese Dinge solltet ihr vorher trainieren auf flachem einfachen Gelände um euren Hund an das Geschirr, an den man das mehr Gewicht natürlich auch Zugewöhn.

00:03:53: Wenn Ihr dann auf langen Touren unterwegs seid, solltete euch zusätzlich noch auf jeden Fall sogenannte Hi-Booties einpacken.

00:04:00: Warum?

00:04:01: Weil euer Hund könnte sich an den Pfoten verletzen, Euer Hund konnte sich bei Geröllfeldern, bei scharfen Granitsteinen einfach die Pfoten verletzen.

00:04:09: und natürlich wenn euer Hund sehr lange aufwärts geht und er immer wieder über die Pfote hinten sich aufwärt schiebt ist.

00:04:16: die Wahrscheinlichkeit dass er sich auch seine Pfoten etwas wundläuft ist einfach gegeben.

00:04:21: Erst mal nicht Schlimmes, aber es natürlich cool wenn man dem Hund seine Pfoten dann im Verlauf, wenn man merkt es wird unklar schützen kann!

00:04:29: Wenn ihr wisst dass das grundsätzlich ein Problem bei eurem Hund ist, dann macht einfach frühzeitig die Highbooties dran damit euer Hund von Anfang an gut geschützt auf Gelände unterwegs ist.

00:04:40: Aber auch das muss natürlich auch erstmal trainiert werden, weil euer Hund muss sich natürlich auch erst mal daran gewöhnen.

00:04:46: Wie läuft es sich mit solchen High Booty-Socken-Schuhen?

00:04:49: Wie geht das überhaupt?

00:04:50: Wie habe ich da Gefühl noch

00:04:52: drinne?!

00:04:53: Aber ihr dürft eines nicht vergessen!

00:04:54: Euer Hund ist extrem schlau und er kann sehr gut sehr viele Dinge über seine Pfote wahrnehmen.

00:05:00: Und ich sehe das bei unseren eigenen Hunden immer wie mega cool.

00:05:03: die drauf sind und wissen ganz genau vor allem im hoch alpinen Gelände welchen Weg sie gehen.

00:05:08: und ich orientiere mich total gerne an den Hunden, weil die meistens den besten Weg finden um sicher den Berg hinauf zu laufen.

00:05:16: Im Bereich von Gletscher und Gletscherspalten sollte euer Hund aber auf jeden Fall angeleint mit euch unterwegs sein und nicht im Freilauf.

00:05:24: ein Hund kann eine Gefahr einer Gletschaspalte wo es natürlich auch dann Ja, durch Abbruch einfach schnell gefährlich werden kann.

00:05:32: Nicht abschätzen!

00:05:33: Nicht im Detail!

00:05:34: Eure Runde können aber lernen die Höhe abschätzen zu können.

00:05:37: Das ist eine Sache die sie lernen können.

00:05:38: unsere Runde Können das mittlerweile perfekt.

00:05:40: Ich kann sie auch.

00:05:41: bei Gradwanderung Kann ich Sie frei laufen lassen und sie können abschetzen Was is ok was es nicht okay?

00:05:46: Was kann auch gefährlich Werden.

00:05:48: Und natürlich dürft ihr nicht vergessen Sobald Ihr euren Hund anleint müsst ihr natürlich auch in der Lage sein Euern eigenen Hund An der Leine Vielleicht auch gesichert Bei euch sogar am eigenen Klettergurt, müsst ihr in der Lage sein euren Hund auch halten zu können.

00:06:03: Das ist ganz wichtig!

00:06:04: Weil am Ende wenn euch der Hund seitlich weg springt Ihr hängt damit dran.

00:06:08: das sollte also gut trainiert sein.

00:06:11: Grundsätzlich braucht man auf hoch alpidenturn eigentlich auch kein Wasser mitnehmen denn in den meisten Fällen gibt es im berg genug wasser.

00:06:18: aber Vor allem wenn es darum geht bei Gletschertouren bzw.

00:06:23: über Gerollfelder, da kann es häufig vor allem im Sommer so weit sein dass dort keine Restschniefelder noch vorhanden sind, keine Quellen da sind.

00:06:30: und dann ist es schon praktisch wenn man vielleicht ein kleines Wasserbackup für den Hund dabei hat oder sich es unterwegs beider Tour je höher man steigt irgendwann anfängt sein Back-Up nochmal aufzufüllen damit man für den Notfall auf jeden Fall auch Wasser für den Hund dabei hat.

00:06:45: wir machen das dann immer so aus dem aus den Händen oder sogar aus der Trinkblase von uns, dass wir vorne drauf drücken auf das Mundstück der Trinckblase und den Hunden so nochmal ein bisschen Wasser mit dazugeben können.

00:06:58: Ein bisschen Futter für unterwegs vor allem bei langen Touren ist auf jeden Fall nicht verkehrt damit er rund natürlich auch genug Energie hat für unterwegs dem Ganzen natürlich auch gut und sicher durch das Gelände durchzukommen.

00:07:10: Von der Größe her, ja klar ein zu schwerer Hund hat auf langen Bergtun einfach sehr viel zu schleppen.

00:07:16: Ein ganz kleiner Hund genau das gleiche!

00:07:18: Er muss über die ganzen Steine springen und natürlich sehr viel Energie aufwenden.

00:07:22: Es gibt eine Studie, die besagt so ca.

00:07:25: neunzehn Kilo ist ein optimales Gewicht für den Hund.

00:07:28: Aber natürlich wir haben einen kleinen Dackel Der macht auch Bergturen mit Und wir haben auch Hunde die schwerer sind wie Neunzehnt Kilo und die machen das auch perfekt.

00:07:35: Aber natürlich ganz klar, je schwerer der Hund wird – ich sag mal – die haben es dann auch einfach schwierig im Hochgelände mit euch unterwegs zu sein.

00:07:45: Es ist einfach auch super anstrengend!

00:07:47: Euer Hund hat auch das gleiche Problem wie ihr im Hoch Gelände dass es weniger Sauerstoff in der Luft für ihn zur Verfügung steht.

00:07:55: Er kommt damit deutlich besser klar als ihr.

00:07:57: aber für euren Hund auch eine Sache wo man ihn dran trainieren und lernen kann, damit umzugehen indem man sich in dieser Region einfach mit dem Hund gut aufhält.

00:08:07: Und der Hund lernt wie gehe ich mit meinem Körper damit um?

00:08:10: Wie reduziere ich meinen eigenen Energieaufwand um mich an die Belastung im Berg natürlich auch weiter zu gewöhnen.

00:08:17: Von daher probiert es aus Leute!

00:08:19: Es ist unglaublich schön mit Hunden in den Bergen unterwegs zu sein... Mit eurem Hund in der Natur, was gibt schöneres ihr Lieben?

00:08:26: Es ist unfassbar spannend und es macht einfach irrsinnig viel Spaß weit ab im ausgesetzten Gelände unterwegs zu sein keine Menschen Seele zu sehen.

00:08:34: Einfach eins zu sein mit der Natur ein kleines Stückchen sind wir ja dann Teil der ganz großen Natur und wir müssen einfach lernen damit absolut respektvoll umzugehen!

00:08:46: Und eure Runde haben sich natürlich wenn sie im Freilauf in der natur unterwegs sind an wichtige Regeln zu halten.

00:08:52: Der Hund darf nicht jagen, er darf nicht wildern.

00:08:54: Er darf nicht unkontrolliert durch die Gegend rennen!

00:08:56: Er muss immer abrufbar sein für euch damit er jederzeit natürlich von euch auch zu kontrollieren ist.

00:09:03: das ist ganz wichtig.

00:09:04: ja seit weiter dabei bei spannenden folgen hier im six und dreißig Foten der hunde podcast.

00:09:09: wir freuen uns riesig über kommentare und ideen und fragen und alles was euch interessiert.

00:09:15: Und habt ihr irgendwie Bock, vielleicht mit eurem Hund gemeinsam solche Hochtouren dabei zu sein?

00:09:20: Dann schaut mal bei uns rein.

00:09:21: Wir haben eine Dog-Trail Gruppe die das ganze Jahr fleißig trainiert genau für solche Erlebnisse für Hochtourn mit dem Hund.

00:09:29: wir arbeiten jetzt gerade und bereiten uns vor für einen Breithorn in der Gletscherbesteigung auf über viertausend Und in den nächsten Monaten und im Verlauf des kommenden Jahres stehen dann wieder Alpenüberquerung an, Uiina schlucht die Zugspitze mit mehreren unterschiedlichen Touren.

00:09:46: Dann geht es in Österreich auf eine Selbstversorgerhütte für eine Woche mit ganz vielen drei Tausendern in der Region, die wir alle besteigen werden.

00:09:56: Auch da werden wir sicherlich eine Gletschtatur machen!

00:09:58: Also seid gespannt, seid dabei und wie gesagt wer Lust hat uns ausprobieren will meldet sich gerne bei uns Entweder auf Instagram, hier beim Podcast oder bei uns über die Internetseite per E-Mail.

00:10:10: Da bekommt ihr auch immer Antworten von uns.

00:10:13: Also ihr Lieben!

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